Erfahrungsbericht: Saftfasten plus Rezept Green-Juice

Saftfasten Green Juice

 

Spontan habe ich letzte Woche eine Fastenwoche mit Saftfasten eingelegt. Ich hatte von Voelkl das Angebot den Fastenkasten zu testen, und da dachte ich mir, wenn ich einen gewinne, dann probiere ich das. Ohje und ich habe tatsächlich einen von 800 Fastenkästen erhalten. Die Herausforderung war groß, zumal eine Freundin meinte, sie würde sofort mitmachen… Dabei dachte ich, das schaffe ich gerade momentan nicht mal einen Tag. Mit dieser Einstellung ging ich daran: Wenn es klappt super, wenn nicht auch ok. Denn ich fühlte mich die letzten Tage bei den warmen Temperaturen in allen Shirts nicht besonders wohl, wenn ihr versteht, was ich meine…. Auch beim Yoga störte die dicke Mitte immer…  Also kochte ich mir am Sonntag 150 g Naturreis für meinen Entlastungstag.

Erfahrungsbericht: Saftfasten mit dem Fastenkasten und mehr…

Montag ging es los: Morgens gab es erst 2 kleine Gläser Sauerkrautsaft. Klingt schrecklich, war aber weniger schlimm als gedacht. Zum Trost schlemmte ich eine Portion Reis mit gedünstetem Apfel,  Zimt und Vanille. Mittags kochte ich mir zweite Portion Reis mit gedünstetem Brokkoli, Paprika und Basilikum und abends die dritte Portion Reis mit gedünsteter Zucchini, Tomate und ebenfalls Basilikum. Alles ohne Salz! Oha, ich hatte ab nachmittags enorme Kopfschmerzen und meine Zuversicht die Kur weiter durchzuziehen schwand. Im Nachhinein würde ich sagen, es war der Salzentzug. Denn ich trinke einen maximal zwei Espressi – also kein Kaffee-Entzug – und Zucker nur in Form von Datteln, am Wochenende natürlich schon mal Kuchen. Bei Schokolade liebe ich eine 85%ige. Zucker-Entzug konnte es also auch nicht sein, der mir Kopfschmerzen bereitete. Natürlich gab es viel zu trinken, ca. 2-3 Liter, bei mir als warmes Wasser mit ein paar Ingwerstücken. Daran lag es auch nicht.

Der Dienstag morgen war nicht schlimm. Wieder ein kleines Glas Sauerkrautsaft nach meinem morgendlichen Zitronenwasser und einen Matcha. Hunger hat ich überraschenderweise den ganzen Tag nicht und meine Kopfschmerzen waren auch weg. Mittags dann einen Gemüsesaft von Voelkl erwärmt als Suppe mit Basilikum und Pfeffer. Am Nachmittag war ich unterwegs und kaufte mit einen Karotten-Apfel-Kurkuma-Saft, natürlich ohne weitere Zusätze. Abends wieder einen Gemüsesaft von Voelkl erwärmt als Suppe mit Koriander und Pfeffer. Ich hatte noch Lust auf einen Kaffee, aber die verging auch wieder… Das war ja erstaunlich leicht und mir ging es prima.  Wow, ich war stolz auf mich ein Tag geschafft!

Am Mittwoch hatte ich nicht so wirklich Lust auf die Gemüsesäfte und dachte mir, selbstgemacht ist viel besser. Also mixte ich mir meinen Stand-Smoothie mit Banane und Spinat. Im Nachhinein war das kein korrektes Saftfasten, ich hätte diesen durchsieben müssen. Aber ok, zumindest war es flüssige Nahrung. Am Abend habe ich mir eine Gemüsebrühe aus dem Bioladen im Glas gekauft und erwärmt gelöffelt, in der Hoffnung, sie hätte einen geringen Salzanteil. Am Mittwoch Abend kam ich in den Genuss meiner Detox & Yoga-Stunde von Andrea Bunzl mit dem Schwerpunkt „Saftfasten“. Manchmal gibt es kuriose Zufälle. Hier habe ich jede Menge Wissen zum Saftfasten erhalten und das geniale Rezept des Green Juice. Diesen empfehle ich euch sehr zum Saftfasten! Mehr braucht es nicht. Er gibt solche Energie!

Am Donnerstg gab es nur diesen Green Juice, bis ich aus privaten Umständen am Donnerstagabend mein Fasten brechen musste. Am Freitag führte ich es mit dem Green Juice weiter. Abends gab es dann eine pürierte Suppe aus in Gemüsebrühe gekochter kleiner Zucchini und einer Kartoffe. Ich fühle mich super! Habe ganz viel Energie. Konnte gestern morgen eiskalt duschen, was mir sonst echt schwer fällt. Und habe beim Yoga den Rockstar mit Leichtigkeit vollbracht.

Mein Tipp: Saftfasten mit Green Juice!! Ihr erlebt eine wahre Veränderung. Natürlich ist mir die Waage auch sehr wohlgesonnen, gut 2 Kilo weniger und ich habe nur noch Lust auf gesunde Dinge. Nichts essen fällt mir viel leichter. Ich würde es jedem empfehlen!

Keinesfalls solltet ihr übrigens eine größere Menge Zucker zwischendurch zu euch nehmen, bei meiner Kollegin führte das zu extremen Heißhunger und weiteren negativen Effekten.

 

Rezept Green-Juice
Zubereitungszeit ca. 15 Minuten, für 1 Personen

Zutaten

1/4 Gurke

1 Handvoll Blattgrün deiner Wahl, bei mir Spinat

1/2 Handvoll Kräuter deiner Wahl, bei mir Petersilie

1 Bio Apfel

1-2 cm Ingwer

Saft einer 1/2 Zitrone

200 ml Wasser

Zubereitung

Die Gurke und den Apfel kleinschneiden und in den Standmixer geben. Das Blattgrün waschen und zerkleinern und zusammen mit den Kräutern dazugeben. Anschließend Ingwer und der Zitronensaft. Wasser hinzufügen und dann das Ganze circa eine Minute gut durchmixen. Zum Schluss die Flüssigkeit durch ein Sieb oder ein Stofftuch pressen und fertig ist dein grüner Saft. Alternativ kannst du natürlich auch einen Entsafter verwenden.

Saftfasten Green Juice


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