Superfood(s)

Der Begriff der Superfoods wird für Lebensmittel verwendet, die über einen besonders hohen und konzentrierten Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen verfügen. Sie sind reich ist an Antioxidanzien. Mittlerweile gibt es sie fast alle im herkömmlichen Supermarkt. Ich zeige euch im folgenden einige Superfoods, die ich getestet habe und gut finde.

 

ELBGESUND_Chiasamen

Chia-Samen

Die aus Lateinamerika stammenden Samen einer Salbeipflanze sind sehr beliebt bei Veganern oder als glutenfreie Backzutat, denn sie sind reich an Kalzium und Omega-3-Fettsäuren. Die Samen sind sehr hart und schmecken leicht nussig, haben aber eine tolle Quellwirkung. Es gibt daher viele Pudding-Rezepte. Auch Marmelade lässt sich ganz einfach und ohne andere Geliermittel mit Chia-Samen erstellen. Wegen des hohen, löslichen Ballaststoffanteils sind Chia-Samen perfekte Sattmacher. Die Ballaststoffe pflegen die Darmflora, saugen im Verdauungstrakt Giftstoffe ab und regulieren den Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Eine günstige Alternative sollen Leinsamen sein. Sie besitzen ähnliche Eigenschaften, mein Fall sind Leinsamen aber irgendwie nicht. Ich rühre mir lieber Chia-Samen als Leinsamen ins Müsli. Besonders in Overnight-Oats also Müsli, welches man über Nacht ansetzt, schmecken Chia-Samen sehr lecker.

ELBGESUND_Gojibeeren

Goji-Beeren

Die Trockenfrüchte des Gemeinen Bocksdorns kommen meist aus China. Dort gelten sie als Heilmittel. Die süßlich bis bitteren Beeren sind reich an Carotinoiden und Antioxidantien. Sie eignen sich super fürs Frühstücks-Müsli und in Drinks. Ich nasche sie besonders gern auch einfach als „Gummibärchen-Ersatz“, anders aber lecker!

 

ELBGESUND_Quinoa

Quinoa

Quinoa ist ein Urkorn und wurde schon vor fünftausend Jahren angebaut. Reich an Eiweiß und Ballaststoffen ist er gut zum Regulieren des Blutzuckerspiegels, und das wiederum ist wichtig, um nicht krank zu werden oder aber schnell zu genesen. Er wirkt entzündungshemmend und enthält eine unglaubliche Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen, Eisen, Magnesium, Mangan und Kalzium. All diese Inhaltsstoffe sind ausschlaggebend für gesunde Knochen und Muskeln, als Energielieferant und für den Stoffwechsel. Quinoa gibt es in verschiedenen Varianten. In weiß, schwarz, rot oder als Mehl ist das Korn erhältlich.

ELBGESUND_Kokosbluetenzucker

Kokosblütenzucker

Er wird aus dem Nektar der Kokosblüte gewonnen, hat also mit der Kokosnuss nichts zu tun. Da er einen niedrigen glykämischen Index besitzt, steigt der Blutzuckerspiegel im Vergleich zu anderem Zucker langsamer an. Anders als es der Name vermuten lässt, schmeckt er nicht nach Kokos. Stattdessen hat er ein leichtes Karamell-Aroma. Seine Süßkraft ist ein wenig geringer als bei normalem Haushaltszucker, er lässt sich aber in Rezepten leicht anstatt braunem Zucker verwenden. Er löst sich besonders gut in Flüssigkeiten und ist auch zum Karamellisieren bestens geeignet. Verantwortlich für Aroma und Farbe sind auch die zahlreichen Mineralstoffe und Spurenelemente, die der unraffinierte Kokosblütenzucker enthält. Er gilt als einer der nachhaltigsten Zucker der Welt, da er ressourcenschonend gewonnen wird.

 

ELBGESUND_Hanfsamen

Hanf-Samen

Hanf ist ein wahrer Proteinlieferant, da er ein vollständiges Protein ist und alle essentiellen Aminosäuren und jede Menge Vitamine und Mineralstoffe enthält. Proteine sind wichtig für Energie und Stimmung. Mit dem leckeren Nussgeschmack verfeinern Hanf-Samen das Müsli und den Smoothie. Es gibt sie geschält und ungeschält. Ich empfehle euch erstere, ungeschälte Hanfsamen sind sehr sehr knackig.

 

ELBGESUND_Kokoswasser

Kokoswasser

Im Kokoswasser befinden sich viele Mineralien. Es enthält Magnesium, Kalzium und Kalium und ist somit ein wunderbarer Elektrolyt-Lieferant. Das Wasser schmeckt nur leicht nach Kokos und erfrischt ungemein!

 

 

Superfood(s) kann man natürlich auch weiter fassen, wie das Jamie Oliver und auch Nicole Just machen. Lebensmittel, die sich positiv auf Gesundheit und Vitalität auswirken. So wird der Umfang fast zu groß, aber positiv finde ich daran, dass gerade auch regionale Produkte in den Fokus rücken, wie Leinsamen und natürlich Gemüse und Obst, allen voran Spinat, Brokkoli und Rote Beete aber auch eines meiner Lieblingsgemüse: Süßkartoffeln!

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