Stoffwechselkur

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Die Stoffwechselkur funktioniert so, dass der Körper mit allen lebenswichtigen Stoffen, insbesondere Vitalstoffen, versorgt wird und dann für die Energieprozesse die angelegten Depots verwendet.

Vitalstoffe sind Vitamine und Mineralien. Übergewicht ist eine Reaktion des Körpers auf einen Mangel an Vitalstoffen. Fehlen die Vitalstoffe, kann Fett nicht abgebaut werden, sondern wird einfach auf Hüfte und Po zwischengelagert. Der Körper will mit den richtigen Baustoffen und mit Energie versorgt werden. Hormone, Abwehrkräfte, Muskeln, Nerven und Organe können nur arbeiten, wenn ihnen alle Vitalstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.  Der Körper braucht Vitalstoffe, um den Stoffwechsel in Gang zu bringen.

Die Kalorienzufuhr wird auf 500-800 Kalorien täglich reduziert. Zucker, Fett und schlechte Kohlenhydrate werden gänzlich vermieden. Extrem ist hierbei, dass auch Früchte und Gemüse mit hohen Fruchtzuckeranteil vermieden werden sollten, wie Melonen, Erdbeeren, Karotten und Mais. Ist der Blutzucker zu hoch, schaltet der Körper auf Fettspeichermodus. Es wird zuviel Insulin produziert und mit Insulin im Blut bleiben die Fettzellen unangetastet. Hilfreich ist hier der GLYX, er besagt, in welchem Maß ein Lebensmittel den Blutzucker erhöht. Schlechte Kohlenhydrate haben einen hohen GLYX.

Man verzichtet bei der Kur auch auf Gemüse mit einem hohen Fettanteil, wie Avocado. Das ist allerdings nur während der konzentrierten Diätphase der Fall, um die Depotfette des Körpers aufzubrauchen. Folgende Lebensmittel sind erlaubt.

Der Körper sollte mit zusätzlichen Vitalstoffen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln und Entgiftungsstoffen unterstützt werden, damit er wirklich gut mit allen benötigten Stoffen versorgt ist und keine Mangelerscheinungen oder Vergiftungen auftreten.

Die Kur ist bewusst auf 21 Tage angelegt, durch diese längere Ernährungsumstellung ändert sich das Geschmacks- und Ernährungsverhalten. Das ist das Ziel der Kur. Eine gesunde Lebensweise sollte im Anschluss der Kur beibehalten werden. Zustätzlich wird der Körper homöopathisch unterstützt, damit er die „schlechten“ Depotfette verbraucht. Solltet Ihr Fragen zur Kur haben, meldet euch gern bei mir.

Weitere Informationen zur Kur finden sich auch in dem Buch von Anne Hild*, hier gibt es viele Rezepte. Leider ist die Rezeptvielfalt insbesondere für Vegetarier und Veganer begrenzt. Aus diesem Grund ist dieser Blog entstanden. Gern gebe ich auch Tipps und Hilfestellung zum Bezug der Vital- und Entgiftungsstoffe. Über den Zeitraum der Kur sind diese sehr wichtig, weil es gänzlich unmöglich ist, den Körper mit der reduzierten Kalorienzufuhr ausreichend mit Vitalstoffen zu versorgen. Das hätte einen Abbruch der Kur zur Folge.

Im Anschluss an die Kur habe ich aufgrund meiner umgestellten Ernährungsweise viele Rezepte entdeckt und entwickelt, die ich hier gern vorstelle. Die Rezepte sind für die Kur jeweils mit entsprechenden Hinweisen ergänzt. Um für ausreichende Eiweißzufuhr zu sorgen, sollte in den empfohlenen Mengen Sojaprodukte verwendet werden, wie Sojageschnetzeltes oder Tofu o.ä.

Zu Anfang ein paar grundsätzliche Tipps

  • Statt Öl verwendet ihr beim Anbraten am Besten etwas Gemüsebrühe, daher habe ich immer fertige Gemüsebrühe in einem Marmeladenglas im Kühlschrank.Wenn also im Rezept Olivenöl steht, ersetzt es einfach mit Gemüsebrühe.
  • Das Auge isst bekanntlich mit, daher solltet ihr immer darauf achten, dass euer Teller schön bunt ist. D.h. wenn ihr grünes Gemüse esst, dekoriert es mit ein paar roten Tomaten oder ein paar kleinen Chili-Würfeln.
  • Apropos Chili – Schärfe ist für den Stoffwechsel perfekt, daher habe ich immer kleine Chili-Würfel im Froster.
  • Neu entdeckt habe ich Paprika-Flocken oder getrocknete Tomaten in sehr kleine Würfel geschnitten, damit könnt ihr viele Gemüsegerichte wunderbar verfeinern.
  • Natürlich dauert die Salatzubereitung länger als eine Chipstüte zu öffnen. Habt daher immer frisch gewaschenen Salat in einer entsprechenden Schüssel oder eingeschlagen in ein Geschirrtuch im Gemüsefach.

 

  • Gemüse könnt ihr ebenfalls wunderbar vorbereiten. Brokkoli oder Bohnen beispielsweise kurz blanchieren und in einer Zip-Tüte in den Froster, zur Verwendung dann einfach kurz in kochendes Wasser.
  • Kräuter geben euren Speisen den richtigen Kick. Basilikum, Petersilie, Schnittlauch oder was ihr gern mögt, sollte immer vorhanden sein.
  • Fein ist ein selbstgemachtes Tomatensugo zum Verfeinern der Gemüsegerichte: Eine Dose gute Tomaten mit einer Knobizehe in dünnen Scheiben und 1-2 Zweigen gezupftes oder gehacktes Basilikum, mehrere Prisen Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Wer mag, püriert es am Schluss.

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